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So nutzt du Popups auf deinem Blog

Wir nutzen nun seit einigen Wochen Popups mit Optin-Funktion, um auf unseren Newsletter aufmerksam zu machen. Das funktioniert auch gut und immer mehr Leser abonnieren ihn. Dabei sollen die Popups vor allem dann erscheinen, wenn der Leser im Begriff ist, die Seite zu verlassen – etwa dann, wenn die Maus in der Nähe des X ist. Es gibt unterschiedliche Plugins, die solche Popups in euren Blog integrieren.

Optin Plugin

Nachtrag: In einer älteren Version des Artikels haben wir nicht sauber zwischen Popups und Optins unterschieden. Uns ging es in erster Linie darum, wie ihr Newsletter-Abonnenten „ködern“ könnt. Nun haben wir den Text ausschließlich auf Popups mit Optin-Funktion begrenzt.

Kostenlos: Optin Revolution

Es scheint, als solle der Nutzer direkt zum Kauf animiert werden...

Von diesem Plugin gibt es eine kostenlose und eine Premium-Version. Wir haben uns erstere angeschaut. Es verspricht freilich das beste Popup auf der Welt zu sein, da wir mit ihm „supercharged unblockable popups“ in unsere Seite integrieren können sollen. Ja, wow! Nachdem wir das Plugin installiert haben, gelangen wir über die Sidebar zu den Grundeinstellungen. Hier könnt ihr: Das Popup generell an- und ausstellen; Einstellen, ob das Popup bei jedem Seitenaufruf gezeigt wird oder nur einmal pro Browser-Session und Cookies löschen.

Links über „Optin Popup 1“ gelangt ihr dann zu einer Art Baukasten-System mit einem vorgefertigten Popup. Hier ist man allerdings sehr schnell mit seinem Latein am Ende – der Rest-Button funktioniert nicht und mühevoll kann man nur einen Teil der vorgefertigten Texte entfernen, um eigene zu schreiben. Allerdings bleibt der „Enter your Email“-Button und der „Get Access Now!“-Button unverändert stehen…Es drängt sich der Gedanke auf, dass hier der User zum Kauf der Pro-Version animiert werden soll. Würde aber wohl eh Sinn machen, wenn dann in die kostenpflichte Version zu investieren, da man nur hier den Erfolg monitoren kann. Denn nur mit dem Option Revolution Pro wären A/B/C-Tests möglich. Auch Conversion und Statistiken sind nur im kostenpflichtigen Plugin vorhanden. Ebenso könntet ihr dann YouTube, Vimeo oder eigene Videos in das Popup mit einbauen.

Kostenlos: PopupAlly

popup

Mit PopupAlly hatten wir dann mehr Erfolg. Auch hier erhaltet ihr eine Vorlage, um Popups mit Optin-Funktion zu erstellen. Genauer gesagt, könnt ihr in der kostenlosen Version mit zwei Templates arbeiten: Tried-andTrue und Express Yourself, bei dem ihr die Größe des Fensters selbst festlegen könnt. Mit dem Plugin lässt sich super schnell ein einfaches Newsletter-Popup erstellen. Und unter Display Settings könnt ihr einstellen, ob das Popup zeitverzögert bei jedem erscheinen soll, oder als Exit-intent Option, also wenn jemand die Seite verlassen will. Außerdem könnt ihr Seiten ausschließen, bei denen das Popup nicht erscheinen soll. Wir fanden den Umgang mit diesem Plugin sehr einfach und intuitiv.

Aktuell gibt es das Plugin nur in der kostenlosen Variante, doch die Entwickler versprechen auf ihrer Seite, dass auch noch ein kostenpflichtiges Premium Plugin folgen soll.

Kostenlos: Sticky Email Opt-in Widget

Nur über die Seite des Anbieters könnt ihr an eurem Popup etwas ändern.

Zunächst einmal installiert ihr dieses Plugin wie gewohnt und erhaltet einen Menü-Punkt. Im Menü könnt ihr dann allerdings nicht viel machen, sondern werdet auf die Website von Sticky Email Opt-in weitergeleitet, um einen Code für euer Popup zu kreieren. Ihr könnt die „Message“ und den Text im „Button“-Feld ändern, allerdings nicht das „Your email“ – auf der Firmenhomepage heißt es dazu: „Currently, we only allow you to customize the text for the ‘Call to Action’ of the widget and ‘Default Message’ for the customized question. But we hope to realize full widget customization in the near future.“ Außerdem könnt ihr noch Graphiken in das Popup miteinbauen und ein wenig an Farbe und Schrift schrauben. Doch so richtig viel geht mit diesem kostenlosen Tool nicht. Das so entstehende Popup finden wir eher langweilig und sind wenig überzeugt. In der Handhabung ist das Plugin außerdem umständlich, weil man über eine externe Seite gehen und dort auch Name und Emailadresse angeben muss.

Kostenpflichtig: OptinMonster

Das Plugin benutzen wir derzeit selbst– es kostet in der Pro-Lizenz rund 150 Euro im Jahr, kann aber schon als Basic Version für etwa 36 Euro erworben werden. In der Pro-Version könnt ihr es auf beliebig vielen Seiten installieren, erhaltet einen bevorzugten Support, könnt damit auch Kauf-Buttons, Rabatt-Aktionen oder andere Formulare einblenden und darüber hinaus die sogenannte Exit Intent Funktion nutzen. Sie soll dafür sorgen, dass das Nutzerverhalten analysiert wird und sobald der User Anstalten macht, die Seite zu verlassen, erscheint dann das Popup. Diese sehr interessante Review zeigt auf, wieso diese Funktion wirklich sehr nützlich ist: Leser, die eigentlich eh abgesprungen wären, sind auch weniger „genervt“ durch ein Popup, als solche, die noch vertieft in einen Artikel waren.

Popup Plugin

Unabhängig von der Preisklasse könnt ihr mit allen Versionen A/B-Tests durchführen, erhaltet Reportings und könnt die Popups auf bestimmten Unterseiten laufen lassen, falls sie nur bei ausgewählten Artikeln erscheinen sollen.

Wir haben die Popups nun sowohl als A/B-Tests auf unserer Seite laufen lassen, als auch auf verschiedenen Domains ausprobiert. Je nach Thema konnten wir feststellen, dass tatsächlich mehr Leser unseren Newsletter abonnieren. Und durch die A/B-Tests wurde klar, dass der Text sehr entscheidend ist.

Popup Plugin

Nachteil: Mobil lassen sich die Popups nicht anzeigen.

Fazit

Zur simplen Abonnenten-Generierung reichen die kostenlosen Programme sicherlich aus, vor allem das PopupAlly hat uns gut gefallen, da es eine Exit-Intent-Version hat. So werden User im Lesefluß nicht gestört, sondern erst beim Verlassen über den Newsletter informiert. Allerdings sind die kostenpflichtigen Programme schon um einiges überlegen, da ihr hier in der Regel gute Monitoring-Funktionen erhaltet.

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